Lisa Groetsch

Verfahren

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Ein Verfahren, das nach dem Woher fragt. Welche inneren Muster und Beziehungserfahrungen Ihr Erleben bis heute prägen.

Die Grundidee

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie geht davon aus, dass psychische Beschwerden häufig mit inneren Konflikten und Beziehungserfahrungen verbunden sind. Erfahrungen aus früheren Lebensphasen können dabei bis in die Gegenwart hineinwirken und beeinflussen, wie wir uns selbst erleben, Beziehungen gestalten und auf bestimmte Situationen reagieren.

Dabei sind uns die zugrunde liegenden Zusammenhänge nicht immer bewusst. Manchmal verstehen wir selbst nicht, warum wir immer wieder in ähnliche Situationen geraten, bestimmte Gefühle besonders stark erleben oder uns auf eine Weise verhalten, die wir eigentlich verändern möchten.

In der Therapie betrachten wir gemeinsam Ihre aktuelle Lebenssituation und die Themen, die Sie zu mir führen. Dabei geht es auch darum, wiederkehrende Muster, innere Konflikte und Beziehungserfahrungen besser zu verstehen.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Auseinandersetzung mit den unbewussten Motiven und Konflikten, die hinter aktuellen Beschwerden und Schwierigkeiten stehen können. Wenn wir verstehen, welche Zusammenhänge hinter unserem Erleben und Verhalten liegen, können neue Perspektiven und Veränderungsmöglichkeiten entstehen.

Die Vergangenheit steht dabei nicht für sich im Mittelpunkt. Entscheidend ist vielmehr, wie frühere Erfahrungen heute noch wirksam sind und was Sie in Ihrem gegenwärtigen Leben verändern möchten.

Lisa Groetsch in ihrer Praxis in Darmstadt
Lisa Groetsch, M.Sc. Psych.
Psychologische Psychotherapeutin

Der Unterschied zur Verhaltenstherapie

Diese Frage kommt in Erstgesprächen häufig – und sie ist berechtigt, denn beide Verfahren sind wissenschaftlich anerkannt und werden von den Krankenkassen getragen.

Verhaltenstherapie

Ansatz am Verhalten

  • Setzt vorwiegend am gegenwärtigen Verhalten und an konkreten Denkmustern an
  • Oft klar strukturiert, mit Übungen und Aufgaben für den Alltag
  • Fragt vor allem: Wie lässt sich das ändern?
  • Häufig auf ein umgrenztes Symptom hin ausgerichtet

Tiefenpsychologisch fundiert

Mein Verfahren

  • Setzt beim Verstehen an: welchem inneren Konflikt dient ein Muster?
  • Arbeitet mit der therapeutischen Beziehung als eigenem Wirkfaktor
  • Fragt vor allem: Woher kommt das – und was hält es aufrecht?
  • Bezieht prägende Beziehungserfahrungen ein, wo sie bedeutsam sind

Keines der beiden Verfahren ist dem anderen überlegen. Sie passen zu unterschiedlichen Menschen und unterschiedlichen Anliegen. Wenn Sie unsicher sind, ist das kein Hindernis. Die ersten Sitzungen dienen genau dieser Klärung.

Nicht, um die Vergangenheit zu erklären, sondern um im Hier und Jetzt wieder Spielraum zu gewinnen.

Worum es im Kern geht

Wie eine Behandlung abläuft

Der Einstieg bleibt überschaubar: erst verstehen, dann prüfen, dann gemeinsam entscheiden.

  1. Sprechstunde

    Wir ordnen Ihr Anliegen gemeinsam fachlich ein.
  2. Probatorische Sitzungen

    Wir prüfen in einigen Sitzungen, ob die Zusammenarbeit passt.
  3. Ihre Entscheidung

    Erst danach entscheiden Sie, ob eine Behandlung beginnen soll.

Die einzelnen Schritte beschreibe ich ausführlicher unter Ablauf einer Psychotherapie.

Für wen sich das Verfahren eignet

  • Anhaltende psychische Beschwerden

    Erwachsene mit Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, somatoformen Beschwerden, Essstörungen oder Belastungs- und Anpassungsstörungen.

  • Lebenskrisen und Übergänge

    Menschen in Lebenskrisen und in belastenden Übergangssituationen.

  • Wiederkehrende Muster

    Menschen, die bei sich wiederkehrende Muster in Beziehungen bemerken.

  • Verstehen statt abstellen

    Wer versteht, warum etwas immer wiederkommt, ist ihm weniger ausgeliefert.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Das Verfahren ist für ein breites Spektrum psychischer Erkrankungen anerkannt – ob es für Ihr Anliegen infrage kommt, ordnen wir in der Sprechstunde gemeinsam ein.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Folgen belastender Beziehungserfahrungen; dazu mehr unter Traumatherapie. Was eine Behandlung kostet und wer sie übernimmt, steht unter Kosten und Abrechnung.

Ob das Verfahren zu Ihnen passt, zeigt sich am ehesten im Gespräch. Die ersten Sitzungen sind genau dafür da.

Häufige Fragen

Fragen zum Verfahren