Schwerpunkt
Traumatherapie in Darmstadt
Nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen braucht es zuerst Sicherheit, nicht Konfrontation. Wie ich imaginativ und in Ihrem Tempo arbeite.
Wenn Erlebtes nicht vergeht
Manche Erfahrungen lassen sich nicht einfach abschließen. Sie wirken weiter – in Anspannung, in Schreckhaftigkeit, in wiederkehrenden Bildern oder Träumen, in dem Gefühl, sich selbst fremd zu sein. Manchmal zeigt sich das Gegenteil: eine Taubheit, in der wenig zu spüren ist.
Beides sind nachvollziehbare Reaktionen auf etwas, das zu viel war. Sie sind kein Zeichen von Schwäche und kein Hinweis darauf, dass etwas mit Ihnen grundsätzlich nicht stimmt.
Ich bin Lisa Groetsch, approbierte Psychologische Psychotherapeutin in Darmstadt. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf den psychischen Folgen belastender und traumatischer Beziehungserfahrungen – also auf dem, was zwischen Menschen geschehen ist und sich deshalb auch zwischen Menschen wieder verändern kann.

Psychologische Psychotherapeutin
Erst Sicherheit, dann Konfrontation. Stabilisierung ist keine Vorstufe, die man hinter sich bringt. Sie ist die Grundlage.
Grundsatz meiner Arbeit
Wie ich arbeite
Imaginative Traumatherapie arbeitet mit inneren Bildern. Bevor es um das Belastende selbst geht, steht die Stabilisierung: die Fähigkeit, sich innerlich zu beruhigen, Abstand herzustellen und im Hier und Jetzt anzukommen.
Erst wenn dieser Boden trägt, wird die Belastung selbst zum Thema. In einem Tempo, das Sie mitbestimmen. Die therapeutische Beziehung trägt diese Arbeit: Wo Verletzungen in Beziehungen entstanden sind, braucht es eine verlässliche Beziehung, damit andere Erfahrungen möglich werden.
Für wen dieses Angebot gedacht ist
Nach belastenden Erfahrungen
Erwachsene, die etwas erlebt haben, das zu viel war – ob es kurz zurückliegt oder lange.
Nach schwierigen Beziehungen
Menschen mit psychischen Folgen belastender oder traumatischer Beziehungserfahrungen.
Wenn Muster sich wiederholen
Wenn Zurückliegendes den Alltag oder heutige Beziehungen bis heute spürbar prägt.
Bei Zweifeln, ob es „reicht“
Wenn Sie unsicher sind, ob das Erlebte schlimm genug für eine Therapie ist. Diese Frage ist häufig.
Wann eine Traumatherapie hier nicht das Richtige ist
Es gehört zur fachlichen Sorgfalt, das offen zu benennen. In folgenden Situationen ist meine Praxis nicht der passende Ort – nicht, weil Ihr Anliegen zu klein oder zu groß wäre, sondern weil ein anderer Rahmen mehr Sicherheit bietet:
- In einer akuten Krise oder bei Suizidgedanken brauchen Sie sofortige Hilfe, nicht einen Termin in einigen Wochen.
- Bei akuter Suchterkrankung ist in der Regel zuerst eine spezialisierte Behandlung sinnvoll.
- Wenn eine engmaschige psychiatrische Anbindung nötig ist, ist eine ambulante Privatpraxis nicht der richtige Rahmen.
- Für Kinder und Jugendliche sind Kolleg:innen mit entsprechender Fachkunde zuständig.
Der erste Schritt
Sie schreiben mir kurz, worum es geht – ausführlich muss das nicht sein. Danach klären wir in Ruhe, ob eine Behandlung in meiner Praxis passend ist. Wie eine Behandlung dann weitergeht, beschreibe ich unter Ablauf einer Psychotherapie. Die Grundlagen des Verfahrens finden Sie unter tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die organisatorische Seite unter Kosten und Abrechnung.
Häufige Fragen
Fragen zur Traumatherapie
Ein traumatherapeutisches Vorgehen, das mit inneren Bildern arbeitet. Statt belastende Erinnerungen früh und direkt durchzugehen, üben wir zuerst, sich innerlich zu beruhigen und Abstand herzustellen. Erst wenn dieser sichere Boden trägt, wird die Belastung selbst zum Thema.
Nein. Sie bestimmen das Tempo und den Umfang. Eine wirksame Traumatherapie verlangt keine vollständige Schilderung des Geschehenen. Für viele Menschen ist gerade die Erfahrung wichtig, nicht zu etwas gedrängt zu werden.
Ja. Belastungen aus Kindheit und Jugend oder aus früheren Beziehungen können sich noch Jahrzehnte später auswirken, etwa in wiederkehrenden Reaktionsmustern oder im Körpererleben.
Eine Diagnose ist keine Voraussetzung für ein erstes Gespräch. Viele Menschen kommen mit einer diffusen Belastung, ohne sie benennen zu können. Die Einordnung ist Teil der Arbeit, nicht ihre Bedingung.